Radontherapie in Gastein =
Natürlich Schmerzfrei mit der Kraft der Natur
durch das Gasteiner Thermalwasser und den Radonstollen

Was ist Radon eigentlich genau und wie wirken Radontherapien?

Radon ist ein radioaktives Gas, welches durch den Zerfall von Uran entsteht und grundsätzlich überall in der Erde und Luft in kleinsten Mengen enthalten ist. Die biologische Wirkung des Radons beruht in den besonders energiereichen Alphastrahlen, welche beim Zerfall entstehen. In niedriger Dosierung lösen diese, bei Radonbäder, Radon Inhalation oder Radon Trinkkuren, entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte im Körper aus. Das beweisen heute auch zahlreiche Studien und Forschungsergebnisse.

Welche Anwendungsformen der Radontherapie gibt es?

Baden, trinken und inhalieren – das sind drei unterschiedliche Möglichkeiten der Radontherapie, wie sie heute in verschiedenen Heilbädern angeboten werden.
Eine Radon-Trinkkur ist dabei die einfachste Form, bei der radonhaltiges Wasser in den Organismus gelangt.
Durch die gesteigerte Aufnahme zusätzlich über die Haut erhöhen sich bei Radonthermal-Wannenbädern auch die heilsamen Effekte.
Bei Einfahrten in den Radon-Thermalstollen kommen noch weitere positive Wirkungseffekte hinzu, beispielsweise die natürliche Wärme und Luftfeuchtigkeit, die ein optimales Therapieergebnis zusätzlich fördern.

Weltweit einzigartige Form der Radonkur im Gasteiner Heilstollen

Das Heilklima im Radonstollen in Gastein ist weltweit einmalig. Wegen seiner hohen Erfolgsrate gilt der Radon Thermalstollen als das wirkungsvollste Therapie- und Kurmittel im Gasteiner Tal.

Ziel der Therapie im Heilstollen Bad Gastein ist die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte: 


• lang anhaltende Schmerzlinderung (ca. 9 Monate),
• körpereigene Entzündungshemmung
• deutliche Medikamenteneinsparung (ca. 1 Jahr)
• Immunstabilisierung

sind die wissenschaftlich nachgewiesenen Erfolge der Radon-Heilstollentherapie.


Radonstollen Gastein: Kombination von 3 Heilfaktoren bzw. Wirkstoffen:

 

• Natürlicher Radongehalt von 44 kBq/m³ Heilstollenluft im Radonstollen
• Wärme bei einer Lufttemperatur von 37,0 bis 41,5° C
• Relative Luftfeuchtigkeit von 70 bis nahezu 100 %


Die Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit bewirken eine natürliche Überwärmung des Körpers. Die Radonaufnahme über die Atemwege und die Hautoberfläche wird dadurch erhöht. Die unterschiedlichen Temperaturen und Luftfeuchtigkeitsgrade in den einzelnen Therapiestationen ermöglichen eine individuelle Anpassung der Behandlung an das jeweiige Krankheitsbild und die individuelle Wärmeverträglichkeit.

Radon-Thermalwannenbad

Eine weitere Möglichkeit der Radontherapie ist das Radon-Bad, welches auch direkt bei uns im Gesundheitszentrum Bärenhof angeboten wird. Entspannen Sie sich im 36° bis 38°C warmen Radon-Bad. Die Anwendungsform des Bades fördert neben Entspannung der Muskeln auch den natürlichen Abtransport von Schlackenstoffen und genießt als sanfte Form der Radontherapie Beliebtheit bei unseren Patienten.

Tipp: In unserm Radon-Kurzentrum wird übrigens auch die Unterwasser-Bewegungstherapie im radonhaltigen Thermalwasser angeboten. Unsere Patienten profitieren also auch bei den Unterwasser-Therapien von der heilsamen Wirkung des Radons im Wassser.

Heilstollen oder Radon-Bad: Stärken Sie die körpereigene Abwehr

Bei Patienten mit Morbus Bechterew und degenerativen Gelenkleiden bewirkt die Radontherapie eine Normalisierung der anfangs erniedrigten Aktivität von Abwehrzellen, was zu der positiven Beeinflussung des Immunsystems führt. Außerdem wird durch die Radonkur die Produktion von Radikalenfängern erhöht, welche zerstörerische Stoffwechselprodukte unschädlich machen, die zB bei rheumatischen Prozessen eine wesentliche Rolle spielen. 

Die wichtigsten Krankheitsbilder für eine Radontherapie

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
    z.B. Morbus Bechterew, Rheumatoide Arthritis, Wirbelsäulensyndrome, Arthrose,
  • Erkrankungen der Atemwege
    z.B. chronische Bronchitis, Asthma bronchiale, chronische Sinusitis
  • Erkrankungen der Haut
    z.B. Psoriasis vulgaris, Neurodermitis

Mehr Infos zu Radonkuren im Gesundheitszentrum Bärenhof

Fast 90% Erfolgsquote

„Eine positive biologische Reaktion nach der Heilstollentherapie ist eindeutig messbar“, bestätigt Univ.-Prof. Dr. Markus Ritter, Vorstand des Forschungsinstituts Gastein. Die Erfolgsrate bei einigen Indikationen liegt bei annähernd 90 %. Dadurch ist der Gasteiner Heilstollen ein natürliches Heilmittel der ersten Wahl.