Rotlicht therapie - Wirkung und Anwendung

Schmerzen von Gelenken und Muskeln, Verspannungen und verkrampfte Bereiche: Wer kennt sie nicht, die üblen Mitläufer im Alltag. Wenn jede Bewegung schmerzt, der Körper hölzern und steif wird können einfache Aktivitäten zur Qual werden. Rückenschmerzen und Entzündungen strahlen auf den gesamten Körper aus und sind wahre Energieräuber für das körperliche Wohlbefinden.

Was ist die Rotlicht-Therapie und wie wirkt sie?

Die Rotlichttherapie gehört zu den therapeutischen Verfahren der Lichttherapie. Man unterscheidet grundsätzlich zwei unterschiedliche Anwendungsformen:
Die Methode der Rotlichttherapie entfaltet seine heilende Wirkung bei Schmerzen & Entzündungen durch den wärmenden Effekt, den es auf das Gewebe, Sehnen und Bänder ausübt. Die warmen Infrarotstrahlen werden  Mithilfe von Rotlichtlampen am Patienten angewendet, indem das Licht auf die betroffene Körperstelle gerichtet wird. Die elektromagnetischen Wellen dringen tief in den Körper ein und der Patient verspürt aufgrund der Schwingungen des Rotlichts eine angenehme, ausstrahlende Wärme.

Diese Wärme  führt zu einer Gefäßerweiterung und erhöht die Blutzirkulation im Körper - ein heilungsfördernder Prozess:

  • Muskelverspannungen werden durch eine Rotlichttherapie gelöst
  • die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und Sauerstoff wird durch Infrarot verbessert
  • durch die Rotlichttherapie wird der Abbau von Schmerzmediatoren gefördert
  • durch die Rotlicht Wirkung wird der Stoffwechsel belebt & zur vermehrten Ausscheidung von Giften angeregt 

Mit der „kalten Rotlichttherapie“ können insbesondere auch Entzündungen effizient und schmerzfrei behandelt werden.  Das kalte Rotlicht dringt tiefer in das Gewebe ein als herkömmliches UV-Licht und versetzt dort die Moleküle in Schwingung. Das führt dazu, dass Botenstoffe, welche für Entzündungen verantwortlich sind, durch kaltes Rotlicht gespalten und über den Blutkreislauf abtransportiert werden. Das schnellere Abklingen von Entzündungen wird durch kaltes Rotlicht somit stark begünstigt.

Rotlicht Therapie & Anwendungen mit Rotlicht

Die  Anwendung der Rotlicht-Therapie erfolgt in mehrfachen Einzelsitzungen, die je circa 10-15 Minuten dauern. Die richtige Dosierung der Wärme wird persönlich auf die Beschwerden des Patienten abgestimmt.

Besonders bewährt haben sich unsere Rotlichttherapien bei:

  • Anwendungen gegen Gelenksschmerzen & Gelenksverschleiß
  • Schmerzen des gesamtes Bewegungs- und Stützapparats
  • Weichteilrheumatismus: insbesondere bei schmerzhaften Zuständen in Muskeln und Bindegewebe sowie der Skeletettweichteile und Nervenscheiden
  • Schmerzhafte Erkrankungen der Sehnen am Muskelansatz
  • Entzündungen oder Reizungen der Nerven
  • Degenerative Veränderung der Wirbelsäule- und Muskeln

Gegenanzeigen zur Therapie mit Rotlicht:
Aber nicht bei allen Beschwerden ist die Rotlichttherapie zu empfehlen. Die Behandlung sollte bei akuter rheumatoider Arthritis, Überfunktion der Schilddrüse, Schwäche der Nebennieren oder schweren Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems nicht angewendet werden.

Radonkur und Rotlichttherapie: passt das zusammen?

Einer der drei wohltuenden und vor allem ausschlaggebenden Wirkfaktoren bei einer Radonkur im Gasteiner Heilstollen ist die Wärme. Während einer Therapiesitzung im Berginneren bewirken die Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit eine sanfte „Überwärmung“ des Körpers. Dies wiederum erhöht die Aufnahme des Radons im Organismus.

Die zusätzliche Anwendung von Rotlichttherapie während einer Radonkur wirkt deshalb behandlungsfördernd und kann zu einer Verstärkung und Verlängerung Ihres Kurerfolgs beitragen. Darüber hinaus ist die wohltuende Wärme eine Streicheleinheit für Körper und Seele gleichermaßen. Stressabbau und psychische Erholung sind neben der körperlichen Schmerzlinderung überaus wichtige Faktoren einer Kur. Wir möchten erreichen, dass Sie nach Ihrem Aufenthalt gestärkt wieder in Beruf und Alltag zurückkehren können.

Wärme ist Leben – wir werden Ihre Lebensqualität bestmöglich fördern und unterstützen.