Manuelle Heilmassage im Gesundheitszentrum Bärenhof Bad Gastein

Gründe für ein unausgeglichenes Körpergefühl, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Probleme mit der Wirbelsäule und vieles mehr, gibt es viele: Fehlstellungen des Skeletts, Fehlhaltung im Alltag, mangelnde Bewegung, falsche Ernährung, Stress… Durch zahlreiche Einflüsse unserer Lebensweise und -umgebung kommt es in der Muskulatur oft zu hartnäckigen Verspannungen, Verhärtungen und Schmerzen. Diese können je nach Schweregrad den Organismus und darüber hinaus Psyche und Lebensfreude maßgeblich belasten.

Für wen ist die klassische Heilmassage das Richtige? 

Man unterscheidet bei einer manuellen Heilmassage grundsätzlich die Anwendung am Gesunden oder an einem Patienten, dessen Ziel es ist, bestehende Beschwerden und Symptome zu bekämpfen.

Für Personen mit grundsätzlich gutem Gesundheitszustand ist die Heilmassage, oder auch Entspannungsmassage, eine angenehme Möglichkeit, Ausgleich vom Alltag zu finden und einen wohltuenden Entspannungszustand von Körper und Seele herbei zu führen. Leichte Verspannungen können gelöst werden. Die Stimulierung des vegetativen Nervensystems hat positiven Einfluss auf die Organe des Körpers. So werden Körper und Geist gleichermaßen angesprochen. Aber eben auch viele verschiedene Krankheitsbilder, wie z.B. Kreuzschmerzen, und ihre Symptome können mit einer manuellen Heilmassage behandelt werden. Bei Patienten mit Rückenschmerzen und Gelenksbeschwerden, Abnützungserscheinungen, Schwellungszuständen, nach Operationen oder bei wiederkehrenden Migräneanfällen bietet die Massage die Möglichkeit, positiv auf den Körper einzuwirken.

Für Heilmassagen, die vom behandelnden Arzt verordnet werden, erstatten die Krankenkasse zum Teil die Kosten zurück! Wir informieren Sie gerne.

Manuelle Heilmassage: Anwendung & Wirkung

Bei einer Heilmassage kommen verschiedenste Grifftechniken, wie z.B.: Streichen, Kneten oder Walken zum Einsatz. Je nach Zielsetzung und individueller Abstimmung der Massage-Therapie kann hier perfekt auf die körperliche Befindlichkeit des Patienten eingegangen werden. Durch Erfahrungswerte des Therapeuten und Sensibilisierung des Gegenübers kann eine persönliche Behandlung garantiert werden.

Die möglichen Wirkungen einer manuellen Heilmassage sind grob gefächert:

  • Verspannungen und Blockaden im Stützapparat werden reduziert
  • Durchblutungsförderung und somit Anregung des Abtransport von angelagerten Schlackenstoffen aus dem Gewebe
  • Stimulierung der Reflexzonen und somit selbstheilenden Möglichkeiten des Körpers
  • Verklebungen zwischen Gewebe und Gelenkskapseln werden gelöst
  • Sanfte Mobilisation der Weichteilstrukturen
  • Stressbewältigung und Regulierung des vegetativen Zustandes (= ich komme zur Ruhe und fühle mich aktiv und wohl)

Weiters kann eine Heilmassage zur Senkung der Stresshormone im Blut beitragen und fördert durch spezielle Griffe am Brustkorb auch die Tiefenatmung und die Schleimlösung.

Anwendungsgebiete einer klassischen Heilmassage

Typische Behandlungsgebiete der klassischen Massage sind zum Beispiel

  • Vorbeugung und Behandlung von Muskelverspannungen
  • Linderung von rheumatischen Beschwerden
  • Schmerzlinderung bei Arthrose
  • Entspannung von Bindegewebe und Haut
  • Ablagerungen im Stoffwechsel
  • Spannungskopfschmerzen
  • Migräne
  • Schmerzlinderung bei Verdauungsbeschwerden
  • Psychische Belastung wie z.B. Depressionen
  • Massagen bei Schwindel & deren Ursachen

Aber auch bei gesunden Personen kann die klassische Heilmassage ihrem Namen gerecht werden und zur allgemeinen Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden beitragen. 

 

 

 

« Die Heilmassage ist eine der angenehmsten und somit auch beliebtesten Anwendungsformen bei einer Vielzahl von Beschwerden. Viel Sensibilität im Umgang mit dem Patienten sowie die Möglichkeit zur gemeinsamen Abstimmung ist für uns Garant für optimale Therapieerfolge bei Rückenschmerzen und ähnlichem.

Wir freuen uns, Sie auf Ihrem persönlichen Weg zu mehr körperlicher Balance begleiten zu dürfen und stehen Ihnen für individuelle Beratung oder Fragen zur Therapie jederzeit gerne zur Verfügung. »

Markus Hofmann,
Leiter Therapieabteilung Bärenhof

Lymphdrainage- Behandlung der Lymphknoten & Lymphbahnen

Neben dem Blutkreislauf durchzieht den Körper noch ein weiteres Gefäßnetz: das Lymphgefäßsystem.

Die Lymphbahnen darin haben die Aufgabe, lebenserhaltende Stoffe zur Versorgung der Körperzellen zu transportieren. Da die Lymphe aber auch Schadstoffe, Krankheitserreger und schadhafte Zellen mit sich führt, sind in das Lymphgefäßsystem  Filterstationen eingeschaltet: die Lymphknoten. Diese reinigen die Lymphe von schädlichen Bestandteilen und verhindern somit ihre Abgabe ins Blut.
Das Lymphsystem ist ein „Einbahnstraßen-System“ – es fließt nur in eine Richtung. Sind also Gefäße oder gar Bahnen darin verstopft, entsteht ein Ungleichgewicht im körpereigenen Abwehrsystem.  Es können sich schmerzhafte Stauungen, Ödeme und Schwellungen bilden.

Physikalische Therapie erster Wahl bei Rheumatischen Erkrankungen

Vor allem bei bestehenden Rheuma-Erkrankungen wie beispielsweise Morbus Bechterew oder Fibromyalgie ist der Körper ganz Besonders auf die eigene Heilungskraft und Immunabwehr angewiesen. Wenn zusätzlich schmerzhafte Gewebsstauungen auftreten,
stellt das oft eine weitere große Belastung für den ohnehin schon angegriffenen Stützapparat dar. Hier kann die Lymphdrainage besonders sanft Schwellungszustände vermindern und somit Linderung der Schmerzen erzielen.

Kombination von Lymphdrainage und Radontherapie

Ein gemeinsamer Einsatz einer Lymphdrainage und einer Radontherapie, bei der besonders die Wirkfaktoren Radon und Wärme eine große Rolle spielen, können erfahrungsgemäß gute und anhaltende Erfolge erzielt werden. Die Wärme eines Wannenbads oder im Radonklima des Heilstollens fördert die Lockerung und Entspannung des Bewegungsapparates. Das Radon bewirkt die Produktion von Endorphinen (körpereigene schmerzlindernde Stoffe). Diese unterstützen die schmerzlindernden Effekte der Therapieeinheit noch einmal mehr.

Was ist die Lymphdrainage? - Anwendung & Technik

Die Lymphdrainage ist eine besondere Form der Streichmassage, bei der mit sanftem Druck und kreisenden Bewegungen entlang der Lymphbahnen und Lymphknoten therapiert wird. Diese Bahnen beginnen im Gewebe mit sogenannten „schwingenden Zipfeln“ und werden immer dicker, bis sie – gleich wie im Venensystem – Klappen ausbilden, um einen Rückfluss der Flüssigkeit zu verhindern.
Auf die fließende Streichung und Aktivierung  hin, werden der Lymphfluss und somit auch die Ausscheidung von Stoffwechselabfällen gefördert, die Transportkapazität gesteigert und Wasseransammlungen im Gewebe abgeleitet. Entstandene Schmerzbereiche werden sanft gelockert und aufgelöst. Der Stützapparat wird entstört und gestärkt.

Wann kann die manuelle Lymphdrainage hilfreich sein?

Die Lymphdrainage kann angewendet werden bei:

  • Lymphödemen
  • posttraumatische und postoperative Schwellungen
  • Hämatome & Muskelfaserrissen
  • diffuses Schwellungsgefühl (wie es zB bei Fibromyalgie vorkommt)
  • rheumatischen Erkrankungen

Gegenanzeigen: akute Entzündungsherde oder Thrombosen sollten vor der Therapie ausgeschlossen werden. 

 

 « Die Lymphdrainage ist Therapie erster Wahl für erfolgreiche Behandlung von schmerzhaften Stauungen und Schwellungen im Körper. Gleichzeitig kann eine Lymphdrainage individuell auf den Patienten abgestimmt, sowie besonders sanft und effektiv angewendet werden. »

Markus Hofmann,
Leitung Therapieabteilung Bärenhof


Fußreflexzonenmassage

Unsere Füße als Spiegel unseres Körpers 

Unsere Füße sind Fortbewegungsmittel Nummer eins: in einem durchschnittlichen Leben tragen sie uns etwa viermal um die Welt und absolvieren dabei Tag für Tag rund 10.000 Schritte. Das Kredo der Fußreflexzonenmassage lautet aber, dass an weit mehr hängt als nur Transport und Bewegung: nämlich unsere Gesundheit.
Ursprünglich stammt die Fußmassage von den amerikanischen Ureinwohnern, den Indianern. Diese behandelten seit jeher verschiedenste Formen von Schmerz an bestimmten Punkten der Hände und Füße. Sie vertraten die Ansicht, die Füße seien ein Spiegel sämtlicher Bereiche unseres Körpers. Der amerikanische Arzt William Fitzgerald studierte diese Behandlungsform intensiv und entwickelte  anhand seines medizinischen Wissens das Behandlungsverfahren zur heutigen Anwendungsform der Fußmassage weiter.

Fußreflexzonenmassage: Funktion und Anwendung

Bewegungsapparat, Organsystem, Lymphsystem, endokrines System oder Muskulatur: Nach dem Zugang der Fußreflexzonenmassagen kann man – ähnlich einer Landkarte - jeden Bereich unseres Körpers im Miniaturformat auch auf der Fußsohle wiederfinden.

Bei der Erstbehandlung erstellt ein erfahrener Therapeut eine Art „Befund“ über die Fußsohle. Es können Schwellungen, Verformungen, Hautveränderungen oder Blockaden im Fuß ertastet werden. Eine spezielle Grifftechnik zeigt dabei die verhärteten oder schmerzenden Reflexzonen der Füße auf, die Hinweise auf Störungen im Energiefluss des Körpers sein können.

Die betroffenen Zonen werden dann durch manuelle Stimulation der Füße mittels der Finger bzw. Hände des Therapeuten bearbeitet. Durch diese Ausübung von Reizen wird eine reflektorische Wirkung erzeugt, welche die Durchblutung des betroffenen Körperteils steigert und die Selbstheilungskräfte ankurbelt. 

Wirkung einer Fußreflexzonenmassage: Hilfreiche Linderung bei rheumatischen Beschwerden

Die Fußreflexzonenmassage wirkt  durchblutungsfördernd, stoffwechselanregend, schmerzlindernd, und man erreicht durch gezielten Druck auf die entsprechenden Bereiche eine Lösung von Blockaden im System. Die Fußreflexzonenmassage Massage unterstützt  auch  die Selbstheilungskräfte des Körpers und verbessert den natürlichen Energiefluss. Also alles Beschwerden, die oft bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises auftauchen. Hier im Gesundheitszentrum Bärenhof kommt diese spezielle Form der Massage daher oft und erfolgreich zum Einsatz. 

Bei welchen Beschwerden kann eine Fußreflexzonenmassage sinnvoll sein?

Einer der Schwerpunkte von Fußreflexzonenmassagen liegt bei funktionellen Beschwerden der Organe, zB des Verdauungstrakts, der Atmungsorgane, des Herz-Kreislaufsystems oder störende Erkrankungen der Haut. Weiters ist die Massage der Fußreflexzonen sinnvoll bei Durchblutungsstörungen oder Stauungen im Lymphfluss. Auch bei verschiedenen Schmerzzuständen wie Kopfschmerz, Migräne oder Gelenkbeschwerden wie Arthrose und Rheuma hat sich diese Therapieform gut bewährt.

Zusammenfassend empfehlen wir eine Fußreflexzonenmassage beispielsweise bei folgenden Beschwerdeformen:

  • Rheumatische Erkrankungen und Arthrose
  • Verspannungen und Schmerzen der Muskulatur
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Verdauungsstörungen und Probleme mit dem Stoffwechsel
  • Menstruationsbeschwerden

Die Auswahl und  ideale Anwendungsform der Fußreflexzonentherapien erarbeiten wir individuell und gemeinsam mit unseren Patienten.

Radontherapie und Fußreflexzonenmassage - macht das Sinn?

Bei einer Radontherapie im Heilstollen oder bei warmen Radonbädern werden zerstörerische Stoffwechselprodukte, welche u.a. bei rheumatischen Prozessen im Körper eine wesentliche Rolle spielen, unschädlich gemacht. Durch die Stimulierung der Reflexzonen in den Füßen kann die Ausscheidung dieser schädlichen Stoffe gefördert und beschleunigt werden. Somit wird die Reparaturfähigkeit der Zellen angeregt und körpereigene Selbstheilungsstoffe können durch eine Massage der Füße gebildet werden. Bei vielen Patienten kann dadurch eine erfolgreiche Stabilisierung des Immunsystems erreicht werden.

Für Details und Fragen sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten im Gesundheitszentrum Bärenhof – wir sind gerne für Sie da!

  

 

« Die Fußreflexzonenmassage ist eine sanfte aber überaus effektive Behandlungsmöglichkeit, welche die eigene Heilungskraft des Körpers optimal fördert. Störende Blockaden können über die Füße gelöst und der Energiefluss wieder hergestellt werden. Somit leistet die Behandlung der Füße meist gute Dienste zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. »

Markus Hofmann,
Leiter Therapieabteilung Bärenhof